Erst verhängnisvolle Gerüchte über seine Krebserkrankung, dann die vermeintliche Todesbotschaft, ein hartnäckiges Herzanfall-Gerücht und nun soll auch noch Apple selbst sein Misstrauensvotum abgeben: Apple-Chef Steve Jobs hat es nicht leicht, wenn dieser Tage in Beobachtungen von Analysten und Journalisten sein Name auftaucht. Denn nachdem mit der spürbaren Wirkung der Krankheitsgerüchte um Steve Jobs auf den Apple-Aktienkurs deutlich wurde, wie wichtig der CEO für das Unternehmen ist, scheinen sich solche Hiobsbotschaften zu einer Art Mode zu entwickeln. Keine Hiobsbotschaft, sondern eine Antithese zu den Untergangszenarien bringt nun der Analyst Ezra Gottheil von Technology Businnes Research: nüchtern betrachtet brauche Apple den "heutzutage erfolgreichsten CEO" eigentlich gar nicht mehr.